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Willkommen bei der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH!

Die neue Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH möchte die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen aus den Landkreisen Hildesheim und Peine bei allen Fragen des Klimaschutzes unterstützen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. –  Die Aufgabenfelder sind u.a. Möglichkeiten zum Energiesparen, Tipps zur Umweltbildung sowie  über Informationen zu erneuerbaren Energien.
 

Aktuelles

  • Die Sonne aufs Dach setzen – den Solar-Check davor machen wir gratis (15.08.2016)

    Die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine ruft zum großen Solar-Check vom 15. August bis zum 15. Oktober 2016 auf. Dieses Vierteljahr, das in den Herbst mit kühler werdenden Tagen geht, schärft das Bewusstsein für die Sonne und dann immer mehr für die Wärme. Denn je näher der Winter rückt, umso wichtiger wird das Wohlbefinden im gemütlich-warmen Zuhause.

    Mehr Freiheit von Energielieferanten ist für jeden Hausbesitzer interessant. Die Sonne ist der größte und preiswerteste Energielieferant. Obwohl der Weg der “Energielieferung” von der Sonne zwar ungleich länger ist als jede Öl- oder Gas-Pipeline und jede Strom-Überlandleitung, kostet dieser direkte Weg zu Ihnen aufs Dach jedoch nichts.

    Daher wollen wir in den Landkreisen Peine und Hildesheim jeden Hausbesitzer dabei unterstützen, die direkte Verbindung vom Energielieferanten Sonne zu seinem Hausdach zu nutzen.

    Der Solar-Check ist Solarenergie-Nutzungsberatung
    und Klimaschutz-Erfüllung in einem.

    Unsere Energieexperten beraten kostenlos und unabhängig von Firmeninteressen, machen also keine Werbung für diesen oder jenen Anbieter von Solaranlagen. Es sind praxiserprobte Fachleute, wie Architekten oder Bauingenieure, die mit dem Solar-Check prüfen, wie Warmwasserbereitung, Heizung und Stromerzeugung in jeden individuellen Haus mit Solarenergie umgesetzt werden kann.

    Dazu begutachten die Fachleute die Eignung des Daches der Immobilie: Dachtyp, Dachschräge, Licht- und Schattenseiten, der verwendete Heizungstyp, der jeweilige Strom-, Warmwasser- und Heizungs-Bedarf.

    Der Solar-Check dauert eine Stunde. Die Kosten dafür trägt die gemeinnützige Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Außer dem Prüfungsergebnis mit Empfehlungen für die passenden Anlagen-Komponenten (markenunabhängige Nennung) erhält der Hausbesitzer Informationen und Tipps zu Fördermitteln sowie eine Mappe mit ausführlichen Informationen zum Thema Solarenergie-Nutzung.

    Die Vorteile des Solar-Checks
    und der Umstellung auf Solar-Energie:

    • Kostenlose, individuelle, auf den jeweils vorliegenden Haustyp abgestimmte Analyse der Installationsmöglichkeiten einer Photovoltaik-Anlage inklusive Wirtschaftlichkeits-Abschätzung.
       
    • Deutliche Preissenkung der Photovoltaik-Anlagen und gesetzlich gesicherte Vergütung von Solarstrom aus kleineren, privaten Anlagen, der ins allgemeine Netz gespeist wird, machen eigene Solarenergie für den Hausbesitzer kostengünstiger und attraktiver.
       
    • Wertsteigerung der Immobilie und Erfüllung des Klimaschutzes.
       
    • Abkopplung von der Strompreisentwicklung sowie von Abhängigkeiten von Gas-, Öl- und Stromlieferanten durch unabhängige Energieerzeugung auf dem eigenen Dach. Denn die Sonne liefert nur Energie, aber keine Rechnung!
  • Hausbesitz mit Energie-Effizienz wird belohnt: So bekommen Sie die begehrte „Grüne Hausnummer“ (11.07.2016)

    Energie-Effizienz und Klimaschutz sind die wichtigsten Kriterien bei der Wertsteigerung Ihrer Immobilie durch Renovierung, Umbau, haustechnische Verbesserungen. Und für jeden Neubau ist Energie-Effizienz vorgeschrieben.

    Genauso wie Sie beim Kauf eines Kühlschranks, einer Waschmaschine oder beim Auto auf die Energieseffizienzklasse achten, wollen Sie beim eigenen Haus nicht die rote, sondern die grüne Karte ziehen.

    Das Projekt „Grüne Hausnummer“ belohnt Ihre Umsetzung von Energie-Effizienz. Hierzu richten die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine und die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen als Auszeichnung für energieeffizientes Bauen den Wettbewerb um die Vergabe der „Grünen Hausnummer“ aus und honorieren damit den Einsatz der Gebäudeeigentümer für den Klimaschutz.

    Mitmachen kann jeder, der eine Renovierung, einen Umbau oder einen Neubau nach dem 1. Oktober 2009 abgeschlossen hat und mit Dokumenten belegen kann, in welchem Umfang nachhaltiges, umweltschonendes Bauen umgesetzt wurde. Dazu dienen KfW-Nachweise, der Energiebedarfs-Ausweis, Fachunternehmer-Erklärungen, Bescheinigungen von Architekten oder Sachverständigen und alles, was Informationen zum energetischen Standard enthält.

    Machen Sie mit und melden Sie sich an zur Vergabe der „Grünen Hausnummer“!

    Bewerbungsschluss für Herbst 2016 ist der 31. August 2016.

    Nähere Informationen und die Anmeldeformulare finden Sie hier.

  • Kostenlose Energieberatungen weiter verfügbar (25.06.2016)

    Am vergangenen Freitag informierten sich viele Bürger in Peines Fußgängerzone zu Energieberatungen. Die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine und die Verbraucherzentrale Niedersachen waren mit einem E-Auto aus der Flotte des Landkreises angereist, um zu beraten. Auf dem St.-Jakobi-Kirchplatz wurden bereits zahlreiche Anmeldungen für Energie-Checks entgegen genommen und Informationsmaterialien verteilt.

    „Eine unabhängige Energieberatung ist immer der richtige erste Schritt, wenn ein Haus modernisiert werden soll“, so Anja Lippmann, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Klimaschutzagentur. „Man will schließlich wissen, was für die Sanierung und die Energiebilanz des Hauses wirklich wichtig ist, und nicht blindlings Verkaufsinteressen bedienen.“, so Lippmann. Für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Peine übernimmt die Klimaschutzagentur die Eigenanteile von fünf bis fünfundvierzig Euro. In Kombination mit der Förderung, welche die Verbraucherzentrale Niedersachsen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erhält, kann das Beratungsangebot komplett kostenfrei angeboten werden.

    In der „Stationären Beratung“ in der Ilseder Beratungsstelle werden alle Fragen rund um das Thema Energiesparen geklärt: vom Wärmeschutz über Heizungs- und Anlagentechnik bis zum Einsatz erneuerbarer Energien und den Strom-Einsparmöglichkeiten. Kann eine spezifische Problematik hier nicht geklärt werden, bietet sich ein „Detail-Check“ Vor Ort an.
    Ebenfalls kommen Energieberater wie Diplom-Bauingenieur Florian Lörincz vorbei, wenn man sich zunächst einen Überblick über die energetische Situation des Zuhauses verschaffen will.  Mieter in Mehrfamilienhäuser erhalten einen „Basis-Check“. Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern erhalten einen „Gebäude-Check“. Wer sich speziell Gedanken um die Effizienz seiner Gas- oder Ölheizung macht, der kann einen „Heiz-Check“ vereinbaren. Wer überprüfen möchte, ob seine bereits installierte Solarthermische Anlage auch die versprochene Einsparung bringt, für den eignet sich der „SolarwärmeCheck“. Die Check-Ergebnisse und Handlungsempfehlungen – in Form eines Kurzberichts – erhält der Ratsuchende innerhalb von zwei Wochen per Post.

    Die Terminvereinbarung und. Anmeldung für die Beratungen ist per Telefon bei der Klimaschutzagentur unter der 05172-949 2574, der Verbraucherzentrale unter der 0800-809 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und für Mobilfunk) oder direkt beim Energieberater Florian Lörincz unter der 05121-877 131 möglich.

  • Kostenlose Energieberatung in der Peiner Fußgängerzone (22.06.2016)

    Am kommenden Freitag, 24. Juni, informieren die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine und die Verbraucherzentrale Niedersachen von 11 bis 17 Uhr in der Peiner Fußgängerzone auf dem St.-Jakobi-Kirchplatz zu ihrem gemeinsamen Energieberatungsangebot und weiteren Klima schützenden Aktivitäten.


    Erste Tipps gibt der Ingenieur und  Energieberater der Verbraucherzentrale Florian Lörincz bereits am Stand. Ebenfalls können Termine für unterschiedliche Energieberatungen zu Hause vereinbart werden. Als Beratungsschwerpunkte stehen das Gebäude, die Heizung und auch Detail-Checks sowie ganz neu Solarwärme-Checks zur Auswahl.


    Dank der Kooperation der beiden gemeinnützigen Institutionen können die Energieberatungen kostenlos angeboten werden.
    „Bei unseren neutralen Energieberatungen können die Bürger darauf vertrauen, dass nichts verkauft werden soll, sondern die effizientesten Sparpotenziale im Haus aufgezeigt werden“, so Anja Lippmann, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur. Die Check-Ergebnisse und Handlungsempfehlungen – in Form eines Kurzberichtes – erhält der Ratsuchende innerhalb von zwei Wochen per Post.

  • Film zur Energiewende mit anschließender Diskussion in der Thega (20.05.2016)

    „POWER TO CHANGE- die Energierebellion“ so heißt der neueste Film des Regisseurs Carl A. Fechner. Er ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die rasche Umsetzung der Energiewende-mit 100 % erneuerbaren Energien.

    In Hildesheim läuft der Film erstmals am Sonntag den 29. Mai 2016 in der Thega. Anschließend diskutieren der SPD Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal und Anja Lippmann, die Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Hildesheim - Peine, mit Matthias Köhler vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands und den Zuschauern.

    Dabei wird es nicht nur um die Inhalte des Films, sondern auch um die Frage gehen, wie die Energiewende hier vor Ort vorangetrieben werden kann. Schließlich hat sich auch der Landkreis Hildesheim das Ziel gesetzt, komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Das wird ohne gleichzeitige deutliche Energieeinsparungen nicht möglich sein. Wo findet die Energiewende in Stadt und Landkreis bereits statt? Was bedeutet das für uns als Energieverbraucher und -produzenten? Wann werden wir unabhängig von fossilen Energien? Wie wirkt sich die Energiewende auf Natur und Landschaft aus?

    Antworten auf diese und weitere Fragen der Zuschauer sollen nach der um 17:30 Uhr beginnenden Vorstellung des Films gefunden werden. Kommen Sie vorbei!

  • Das Haus unter der Wärmebildkamera (01.04.2016)

    Die Heizkosten gehen durchs Dach, die Zimmer sind kühl, durch die Fenster zieht es – wer energieeffizienter wohnen möchte, sollte seine Immobilie durch einen Energieberater auf seine Thermografie untersuchen lassen. Mithilfe einer Wärmebildkamera können Schwachstellen am Gebäude leicht festgestellt werden.

    Wer das Gefühl hat, dass in seinem Haus Wärme verloren geht, kann sich mit einer sogenannten „Thermografie“ versichern, wo genau die Schwachstellen beziehungsweise die Wärmeverluste am Gebäude liegen. Eine Thermografie ist ein passives, berührungsloses Messverfahren, bei dem das farbige Wärmebild die Temperaturverteilung der Objektoberfläche anzeigt. Dafür beauftragt man am besten einen unabhängigen Energieberater.
    Das Auffinden energetischer Schwachstellen bringt diverse Vorteile: Neben dem Anzeigen von Wärmebrücken wer den auch Durchfeuchtungen und Leckagen erkannt, undichte Fenster und Türen identifiziert. Auch handwerkliche Dienstleistungen können nach Neubau oder Sanierung überprüft werden.

    Oftmals geht der Großteil der Energie über Wände, Fenster, Böden und das Dach verloren. Der Experte nutzt eine Wärmebildkamera, welche die Oberflächentemperatur des Hauses in farbigen Abstufungen zeigt: Warme Stellen werden Gelb bis Rot angezeigt, kalte Stellen erscheinen Blau.

    Einige Einschränkungen sind jedoch gegeben: Bei hinterlüfteten Bauteilen oder bei Hintergrundstrahlung wird die Aus sagekraft des Bildes erschwert. Auch Flachdächer können nur von einer höheren Position aufgenommen werden. Falls das Nachbargrundstück zum Zweck der Aufnahme betreten wird, sollte vorher der Besitzer gefragt werden. Durch Hindernisse wie Bäume können einige Bereiche eines Gebäudes gegebenenfalls nicht thermografiert werden. Auch eine starke Berankung, zum Beispiel durch Efeu, kann hinderlich sein. Außerdem richtet sich Thermografie nach der Wetterlage und wird nur in den kälteren Monaten durchgeführt. Anschließend können Sanierungsmaßnahmen besser geplant und effektiver durchgeführt werden.

  • clever heizen in der kalten Jahreszeit (15.02.2016)

    Damit in der kalten Jahreszeit keine unnötige Energie und somit auch Kosten verloren gehen, sollte verstärkt auf die richtige Nutzung von Heizkörpern in Wohnräumen geachtet werden. Welche Faktoren sind in dieser Hinsicht wichtig und sollten eingehalten werden?

    Damit eine Heizung auch in der kalten Jahreszeit effizient läuft, müssen ihre Komponenten richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt sein: vom Heizkessel über die Pumpe bis zur richtigen Voreinstellung der Thermostatventile. Bei vielen Heizungsanlagen ist das allerdings nicht der Fall. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Die Heizung verbraucht mehr Energie, als nötig. Typische Anzeichen sind zum Beispiel, wenn es in den Leitungen rauscht oder manche Heizkörper nicht richtig warm werden, andere aber zu heiß sind. Wenn es am Thermostatventil zur Geräuschbildung kommt, könnte dies daran liegen, dass der Heizkörper nicht richtig entlüftet ist, beziehungsweise dass kein hydraulischer Abgleich an der Heizungsanlage vorgenommen wurde. Auch wenn ein Heizkörper heißer wird als ein anderer, ist ist dies kein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass die Regelung falsch eingestellt ist und/ oder kein hydraulischer Abgleich eingestellt wurde. Jedes Grad, das unnötig beheizt wird, bedeutet außerdem einen um sechs Prozent höheren Energieaufwand …

    Eine wichtige Rolle im Bezug auf das Raumklima spielt auch das Lüften. Am effektivsten lüftet man, je nach Nutzung des Raumes, mehrmals täglich durch eine kurze intensive Stoßlüftung. Eine Kippstellung des Fensters sollte vermieden werden. Als Faustregel kann man sich merken, lieber kurz und häufig anstatt lange und ausdauernd zu lüften. Zusätzlich dazu sollte vor dem Lüften der Heizungsthermo- stat heruntergeregelt werden. Andere Möglichkeiten, effektiv zu heizen, sind das Herabsenken der Temperatur nachts und in Abwesenheit. Die Absenkung sollte jedoch nicht mehr als fünf Grad zur Tagestemperatur betragen.

    Optimal sind grundsätzlich 20 Grad in Schlaf- und Wohnzimmer, Flur und Treppenhaus sollten bei 15 Grad liegen. Der Thermostatkopf des Heizkörpers beziehungsweise der Heizkörper an sich sollte nicht durch Möbelstücke, Gardinen oder Vorhänge verdeckt sein, weil die Wärmeabgabe dadurch behindert wird.

    Welche Möglichkeiten letztendlich am besten für cleveres Heizen infrage kommen, sollte individuell vor Ort geklärt werden. Unter anderem sind dafür die Größe des Hauses, die Art des Wärmeverbrauchers und das Platzangebot von Bedeutung. Wichtig ist, dass der Wärmeerzeuger entsprechend des Bedarfs dimensioniert wird, dass alle Komponenten der Heizung aufeinander abgestimmt werden und zudem auf das Gebäude eingestellt sind. Heizkessel oder Therme sollten mindestens einmal jährlich von einem Fachmann überprüft und gewartet werden. Somit werden mögliche Schwachstellen frühzeitig entdeckt und behoben.

  • Michael Thürnau unterstützt die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH (10.02.2016)

    Der Moderator und Radioredakteur Michael Thürnau aus dem Landkreis Peine hat sich im Rahmen seines Engagements für den Klimaschutz für ein Interview mit der neuen Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH sowie der Klimaschutz und Energieagentur Niedersachsen zur Verfügung gestellt. Der Moderator der  BINGO – Umweltlotterie und Radioredakteur bei NDR 1 Niedersachsen ist für seine Einstellung zum Umweltschutz seit Jahren bekannt. Herr Thürnau engagiert sich u.a. für den Erhalt von Wildbienen und ist aktiv in der Umweltbildung.


    Die gemeinnützige Klimaschutzagentur Hildesheim – Peine gGmbH hat in Kooperation mit der Klimaschutz und Energieagentur Niedersachsen die „clever heizen!“ Kampagne in den Landkreisen Hildesheim und Peine organisiert. Im Rahmen dieser Kampagne konnten sich Hauseigentümer zwischen dem 04.01.2016 und dem 29.02.2016 zu einer Überprüfung ihrer Heizungsanlagen durch regionalen, qualifizierten Energieberatern anmelden. Laut Herrn Thürnau ist es wichtig, dass sogenannte Wärmelecks der Heizanlage entdeckt werden.„Wenn es im Heizungskeller auffällig warm wird, ist das häufig ein Zeichen für solche Wärmelecks“, erläutert Gerhard Krenz von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen.„ Mit solchen Beispielen werden Bürgerinnen und Bürger erst auf mögliche Einsparpotenziale aufmerksam gemacht“, so ist sich Thürnau sicher. Herrn Thürnau, hat seine Heizungsanlage bereits auf dem technisch neusten Stand gebracht. Für ihn spielt die Aufklärung und die Sensibilisierung der Privatpersonen eine große Rolle. Aus diesem Grund sei die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich auch so wichtig, so die Pressereferentin der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen Mareike Korte. „Informationskampagnen und Sensibilisierungsmaßnahmen werden daher auch in Zukunft von der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH in den Landkreisen Hildesheim und Peine angeboten“, wie Klimaschutzmanager Martin Komander erläuterte.


    „Das Engagement von der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH ist von großer Bedeutung. Ressourceneffizienz, Aufklärungskampagnen und das Erklären der notwendigen Zusammenhänge sind für die künftigen Generationen elementar. Das Vorhaben  der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine sich in den Landkreisen Hildesheim und Peine für Energieeffizienzthemen zu engagieren ist in der jetzigen Zeit das richtige Zeichen.“, fasst Thürnau zum Ende des Gesprächs zusammen. Der Moderator hat mit seinen umfangreichen Erfahrungen  aktuelle Nachhaltigkeitsthemen im Blick. Der gebürtige Hannoveraner wünscht sich weiterhin zahlreiche Kampagnen in Sachen Klimaschutz und Energieeinsparung.


    Bei Fragen rund um den Klimaschutz in den Landkreisen Hildesheim und Peine, können Sie sich jederzeit unter der Telefonnummer 05121-309 2777 oder unter www.ksa-hildesheim-peine.de informieren.
     

  • Fair Future II – der Ökologische Fußabdruck an Schulen im Landkreis Hildesheim (02.02.2016)

    „Nie zuvor ist mir stärker bewusst geworden, wie klein diese Erde ist und wie wichtig es ist, sie zu bewahren und zu schützen – nicht vor fremden Angreifern, sondern vor uns selbst, den Menschen.“ (Neil Armstrong, 1969, erster Mensch auf dem Mond)


    Im Januar und Februar ist die Multivision „Fair Future II – der Ökologische Fußabdruck“ im Landkreis Hildesheim zu Gast. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH, der Jugendstiftung Sparkasse Hildesheim und der Bürgerstiftung Hildesheim werden gut 2400 Schülerinnen und Schüler der Realschule Himmelsthür, des Gymnasium Himmelsthür, der Sophie-Scholl Schule, der Friedrich-List Schule, des Gymnasium Sarstedt und der Schiller-Oberschule Sarstedt an den Veranstaltungen im Landkreis teilnehmen.
    Seit April 2013 tourt der zweite Teil der bundesweiten Bildungskampagne unter dem Motto „Global denken – nachhaltig handeln“ durch Deutschland und Österreich. Innerhalb von drei Jahren werden sich insgesamt 500.000 Schülerinnen und Schülern von über 1000 weiterbildenden Schulen mit der Frage „Wie wollt ihr in Zukunft leben?“ auseinandersetzen. Die multimediale Präsentation erläutert das Konzept des ökologischen Fußabdrucks und verdeutlicht die Auswirkungen der Globalisierung, des Ressourcenverbrauchs und des Klimawandels weltweit. Zusammen mit den Moderatoren und Experten diskutieren die Jugendlichen im Anschluss darüber, wie sie ihren Alltag nachhaltig und fair gestalten können. Die Multimediapräsentation wurde gemeinsam mit Oxfam Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie entwickelt.
    Seit der ersten Mondlandung hat sich der Verbrauch von Rohstoffen und Energie mehr als verdoppelt. Wenn alle Menschen so leben würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir fast drei Planeten, doch es ist klar: „Die Menge an Natur, die uns zur Verfügung steht, ist leicht messbar: Ein verfügbarer, lebenserhaltender Planet, exakt einer“, so Mathis Wackernagel, Begründer des Konzepts des Ökologischen Fußabdrucks. Und David Hachfeld, Kampagnen-Referent von Oxfam, fügt hinzu: „Unsere Nachfrage steigt und die Naturreserven werden aufgebraucht. Unser Planet ist unsere Zukunft und muss geschützt werden.“

    Die Multivision wendet sich an die junge Generation, um deren Zukunft es geht. „Wir wollen Jugendliche für das Thema begeistern und unterstützen sie dabei, globale Zusammenhänge zu verstehen“, betont Christian Zech vom Vorstand der Multivision e.V. Der Verein die Multivision ist eine offizielle UNESCO-Maßnahme der Weltdekade der Vereinten Nationen 2005-2014 „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ und somit Bestandteil des Nationalen Aktionsplans. Schirmherr der UN-Dekade in Deutschland ist der Bundespräsident.

    Die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH freut sich, das Bildungsangebot der Multivision im Landkreis Hildesheim begrüßen zu können. „Fair Future II – der Ökologische Fußabdruck“ ist ein tolles Projekt, dass den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht, dass Jede und Jeder von ihnen mitverantwortlich ist, dass auch die zukünftigen Generationen auf dieser Erde leben können“ so Anja Lippmann, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine. „Es wäre großartig, wenn das Projekt dazu beitragen kann, dass das Bewusstsein aller Schülerinnen und Schülern, aber auch die Wahrnehmung der gesamten Schulgemeinde, der Eltern und möglicherweise auch der interessierten Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Hildesheim für den Erhalt unseres Planeten und für den verantwortlichen Umgang mit unseren Ressourcen geschärft würde.“

  • Thermografie Wanderung (27.01.2016)

    Wussten Sie, dass in einem nicht sanierten Gebäude nur ein gutes Drittel der aus Öl oder Gas erzeugten Energie tatsächlich für Wärme im Haus genutzt werden kann? Der Großteil der Energie geht über Wände, Fenster, Böden und Dach verloren. Daher ist es sowohl für den Klimaschutz als auch für den eigenen Geldbeutel wichtig, eine intakte und energetisch gute Gebäudehülle zu haben. Um Schwachstellen zu finden, hilft die Technik der Thermografie: Dabei entstehen farbige Aufnahmen, die die Temperaturunterschiede sofort sichtbar machen. So lassen sich Wärmebrücken und Wärmelecks – wie beispielsweise bei mangelhafter Dämmung oder undichten Fenstern – schnell identifizieren.

    Um energetische Sanierungsmöglichkeiten bekannter zu machen, bietet die die Energie- und Klimaschutzagentur Niedersachen gemeinsam mit der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. - LEB und Martin Komander, dem Klimaschutzmanager der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH sowie der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen am 03.02.2016 einen „Thermografie-Nachtspaziergang“ an. Die Tour wird von zwei geprüften Energieberatern der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen geleitet und ist für die Teilnehmer/-innen kostenfrei. Nach einer kurzen Einführung geht es zu Fuß zu ausgewählten Gebäuden im Stadtteil. Dort werden Wärmebilder aufgenommen, die energetische Schwachstellen von Gebäuden in ihrem Stadtteil identifizieren und über Sanierungsmöglichkeiten informieren.
    Treffpunkt ist um 18.30 Uhr bei der Handwerkskammer Hildesheim, in der Braunschweiger Str. 53, 31134 Hildesheim, “Raum Treibe“. Interessierte können sich ab sofort bei Herrn Martin Komander unter m.komander@ksa-hildesheim-peine.de oder telefonisch unter 05121/ 309-2381 anmelden (Teilnahme begrenzt). Der Clou: Einige der Teilnehmer können ihr eigenes Haus mit der Wärmebildkamera untersuchen lassen und bekommen später kostenlos die Bilder und einen Thermografie-Kurzbericht.

    © fotolia_Ingo Bartussek

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    Hintergrund:
    Die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) arbeitet als organisatorisch selbstständige Stelle nach dem Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz (NEBG) und wird durch den Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e.V. (nbeb) getragen. Sie ist die zentrale Dienstleistungsorganisation für alle Einrichtungen der Weiterbildung in öffentlicher Verantwortung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen; zentrale Anlaufstelle für Förderung und Fortbildung; für Qualitätsmanagement und Beratung sowie für Vernetzung, Entwicklung und Innovation.
    Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ist landesweit Ansprechpartnerin für Kommunen, Fachverbände, lokale Energieagenturen und weitere Akteure in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energien. Zum Angebot gehören Informationen, Veranstaltungen, Fortbildungen und Kooperationen in den genannten Handlungsfeldern.
    Mehr Informationen finden Sie im Flyer oder unter www.klimaschutz-niedersachsen.de oder über

    Martin Komander Tel.: 05121/309-2381
    Klimaschutzagentur Hildesheim Peine Fax: 05121/309-952381
    Bischof-Janssen-Str. 31, 31134 Hildesheim www.ksa-hildesheim-peine.de
    Zimmer: E2/238 www.landkreishildesheim-klimaschutz.de
    Email: m.komander@ksa-hildesheim-peine.de www.landkreishildesheim.de