Eindrücke von der internationalen Klimaschutzkonferenz in Hannover

Gründungsveranstaltung
8. Juli 2015
Heizspiegel des Landkreises Hildesheim 2015
10. Dezember 2015

Immer mehr Kommunen in Deutschland investieren in Energieeffizienz und CO2-Reduzierung und werden damit Vorreiter für den Klimaschutz.

Die Internationale Kommunale Klimakonferenz (International Conference on Climate Action – ICCA2015) am 1. und 2. Oktober im Schloss Herrenhausen in Hannover soll diese Entwicklung beschleunigen. Der Staatsekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel und der Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), Professor Martin zur Nedden, erläuterten heute die Ziele der Konferenz.

Sie dient dazu lokale Lösungsansätze für den Klimaschutz, die Klimaanpassung und die nachhaltige Entwicklung vorzustellen und zu diskutieren. Von der Konferenz soll eine starke Botschaft für den Klimagipfel in Paris im Dezember ausgehen. Die ICCA2015 bietet damit eine der wichtigsten Plattformen zur Umsetzung von Klimaschutz auf lokaler Ebene.

„Weltweit gibt es viele Städte und Gemeinden, die sich erfolgreich für den Klimaschutz engagieren“

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: „Weltweit gibt es viele Städte und Gemeinden, die sich erfolgreich für den Klimaschutz engagieren. Im Vorfeld des Weltklimagipfels wollen wir ihre Projekte international bekannt machen und zwar mit einer Internationalen Kommunalen Klimakonferenz. Denn ein ambitioniertes globales Klimaabkommen wird uns nur gelingen, wenn die Welt überzeugt ist, dass Klimaschutz in der Praxis funktioniert.“ Umweltminister Stefan Wenzel: „Es waren auch in der Vergangenheit oft kleinere Gemeinden wie z.B. Bioenergiedörfer, die gezeigt haben, was heute möglich ist. Die Kommunen können Vorbilder für die weltweit anstehenden Maßnahmen zum Klimaschutz, zum Erhalt der Wälder, zum Schutz der Böden und für die Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien werden.“

Über 300 Teilnehmer und ein großes öffentliches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm

Die Veranstalter erwarten rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Politik, Netzwerken, Stiftungen und Wissenschaft. Neben der Konferenz gibt es ein großes öffentliches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, der Titel: „Climate Neighbourhoods – Klimanachbarschaften“. Das Programm richtet sich besonders an Jugendliche und wird in Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) organisiert. Gezeigt werden Klimaschutzprojekte im In- und Ausland. Darüber hinaus werden Diskussionsrunden, Filme und Theater angeboten. Veranstaltungsort ist die Orangerie in Herrenhausen.

(Quelle http://www.umwelt.niedersachsen.de/)

Weitere Informationen zur Förderung des Klimaschutzes in Kommunen und zum Wettbewerb Kommunaler Klimaschutz: www.klimaschutz.de/kommunen

Die Teilnehmer der Konferenz konnten Flyer mit ihren Klimaschutzzielen einreichen. Es waren Ziele von jung und alt vertreten! Eine Auswahl der Wünsche finden Sie hier.

Die Deklaration ist das Ergebnis der ICCA in Hannover und zeigt die Schlüsselrolle der Kommunen beim Klimaschutz. Der Umweltminister der Republik Kongo sprach über die regionalen Klimaschutzmaßnahmen der G77-Staaten und die Herausforderungen für die afrikanischen Staaten. Hendricks bezeichnete die Klimakonferenz als ermutigendes Signal für Paris – COP21.

Das Ergebnis der ICCA2015 und die Hannover Deklaration finden Sie hier