Klimawirkung von Plastik

Die Klimabelastung durch Plastik beginnt in der Herstellung. Das für Plastiktüten geförderte Rohöl, die Produktion und der Transport zum Verbrauchsort führt nach Schätzungen global zu Emissionen von etwa 31 Millionen Tonnen CO2, welche den Treibhauseffekt beschleunigen. Deshalb entlastet allein die Vermeidung von Plastik das Klima und die Umwelt.

In Deutschland wird mehr als die Hälfte des Plastiks nach Benutzung „energetisch wiederverwertet“, sprich verbrannt. Bei der Müllverbrennung wird der im Rohöl enthaltene Kohlenstoff als Kohlenstoffdioxid (CO2) wieder freigesetzt.

Jedes Kilogramm Kunststoffverpackungen, das getrennt und recycelt wurde, spart gegenüber der Müllverbrennung fast 1,3 Kilogramm CO2 und entlastet damit das Klima. Noch sauberer ist Plastik, das gar nicht erst erzeugt und benutzt wird.

Müllverbrennungsanlage