Rückblick

`clever heizen!´ 2016

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Bei mehr als zwei Dritteln aller Heizungen in Deutschland verbraucht die Heizung mehr Energie als nötig. In unseren Landkreisen Hildesheim und Peine haben wir die Kampagne „clever heizen!“ durchgeführt. Mit ihr unterstützt die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen Hauseigentümer, ihre Heizung zu optimieren und Heizkosten zu sparen.

`clever heizen!´ 2015/2016: Erste Auswertungen liegen vor

Von Anfang Januar bis Ende Februar haben wir 512 Vor-Ort-Beratungen in Ein- und Zweifamilienhäusern durchgeführt. Im Dezember wurden fünfzehn unabhängige  regionale Energieberater fortgebildet. Bei den Beratungen zeigte sich, dass noch 94% ihre Heizung hydraulisch abgleichen könnten, um durch die richtigen Einstellungen Energie und damit Heizkosten sparen zu können. 97% der beratenen Haushalte setzten noch auf die Energieträger Gas und Öl. Die meisten Heizungsanlagen sind seit über 20 Jahren in Betrieb. Hier bestehen ausbaufähige Chancen auf mehr Unabhängigkeit durch erneuerbare Energien beim Heizen.

Im Jahr 2017 soll `clever heizen´ in die nächste Runde gehen.

Wer nicht bis dahin warten will, der kann eine Energieberatung mit der Verbraucherzentrale vereinbaren. Die ist mit unserem Zuschuss für Sie kostenfrei.

Das können Sie sofort tun:

Was wir heute schon sagen können:

Meist verbraucht die Heizung mehr Energie als nötig. Rauschende Leitungen und ungleich warme Heizkörper zeigen mangelhafte Entlüftung an. Es wurde kein hydraulischer Abgleich an der Heizungsanlage vorgenommen.

Effektives Lüften:

Mehrmals täglich durch kurze, intensive Stoßlüftung. Keine Kippstellung der Fenster oder allzu langes Öffnen. Vor dem Lüften den Thermostat herunterregeln.

Jedes Grad Celsius, das mehr als nötig ist, bedeutet sechs Prozent höheren Energieaufwand.

Optimal sind 20 Grad im Wohn- und Schlafbereich, 15 Grad im Flur und Treppenhaus.

Der Thermostatkopf muss frei zugänglich sein, so dass die Wärmeabgabe nicht durch Gardinen, Vorhänge oder Möbel behindert wird.

Nachts und bei Abwesenheit Temperatur nicht tiefer als um fünf Grad absenken.

In Zusammenarbeit mit:
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