Nachhaltiger Konsum

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nachhaltiger Konsum, Nähen, Reparieren

Das Thema „Nachhaltiger Konsum“ ist in aller Munde – doch was bedeutet nachhaltiger Konsum eigentlich? Wo stehen wir aktuell? Und wo wollen wir hin?

Nachhaltig ist unser Konsum – also der Gebrauch von Gütern und Dienstleistungen –, wenn wir damit unsere Grundbedürfnisse befriedigen und zu einer besseren Lebensqualität beitragen, gleichzeitig aber auch die ökologischen Auswirkungen dieses Konsums reduzieren, so dass die Grundbedürfnisse zukünftiger Generationen nicht beeinträchtigt werden – so definierte es 1994 das Oslo Symposium für Nachhaltigen Konsum. Einfach gesagt – unser Konsum sollte gerecht, ökologisch und zukunftsorientiert sein.

Zurzeit ist unser Konsum aber alles andere als nachhaltig. Während wir immer mehr Dinge besitzen, nimmt die Nutzungsdauer dieser Gegenstände ab: Ein Handy benutzen wir durchschnittlich nur noch 18 Monate und 2 Milliarden Kleidungsstücke in deutschen Haushalten werden gar nicht oder nur selten genutzt. Insgesamt geht auch die gemeinschaftliche Nutzung von Gegenständen zurück – z.B. werden Fernseher und Autos immer häufiger alleine genutzt, anstatt sie in einem Haushalt zu teilen.

Dabei gehen 13,1 % unserer CO2-Emissionen auf die Produktion und Nutzung von Gegenständen zurück, die zudem oftmals mit einem hohen Verbrauch an Wasser und Chemikalien sowie mit schlechten Arbeitsbedingungen einhergeht.

Doch wie können wir unseren Konsum nachhaltig gestalten? Ansatzpunkte sind beispielsweise die Bereiche „Gemeinschaftlicher Konsum“ sowie „Reparieren & Upcycling“. In den nächsten Wochen erfahren Sie mehr über diese Möglichkeiten – seien Sie gespannt. Sie haben selber Ideen oder Hinweise? Dann senden Sie uns diese gerne per Mail an klimafasten@ksa-hildesheim-peine.de zu.